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| „ÖsterreicherInnen sind qualitätsbewusste Konsumenten“ |
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Der Pro-Kopf-Verbrauch an Gemüse ist in den letzten Jahren kräftig
gestiegen: mehr als 100 kg Gemüse verzehrt jeder Österreicher im Laufe
eines Jahres. Gut zwei Drittel des Gesamtbedarfes kommen aus heimischen
Betrieben, die mit Augenmerk auf eine umweltfreundliche Produktion ein
reiches Sortiment das ganze Jahr hindurch anbieten. Oftmals wurde und
wird die Kleinheit unserer Produktionsflächen gegenüber anderen
Erzeugerländern als Nachteil empfunden. Der Vorteil unserer bäuerlichen
Familienbetriebe und der konsumentennahen Vermarktung liegt darin, dass
sie flexibler als große Strukturen auf die sich rasch ändernden Wünsche
der Verbraucher eingehen können.
Gerade in der jüngsten
Vergangenheit hat sich das Qualitätsbewusstsein der KonsumentInnen neu
orientiert: hohe Qualität, Frische, appetitliches Aussehen und eine
große Sortenvielfalt sind grundlegende Vermarktungserfordernisse, die
in zunehmendem Maß noch durch weitere Anforderungen hinsichtlich
Lebensmittelsicherheit, artgerechter Tierhaltung, Umweltqualität,
Naturschutz und Landschaftspflege ergänzt werden. Hand in Hand mit
dieser Entwicklung haben sich auch die Strukturen innerhalb der
Lebensmittel- und Ernährungswirtschaft geändert. Änderungen, die auch
den Bereich frisches Obst und Gemüse betroffen haben. Strenge
Produktionsauflagen, die penible Rückverfolgbarkeit von Erzeugnissen
bis zum Landwirt sowie Gütesiegel- und Markenprogramme gehören zum
Alltag unserer Gemüse- und Obstbauern.
Veranstaltungen wie die
Gemüsemesse in Pupping sind hervorragend geeignet, die Österreicher und
Österreicherinnen über diese Entwicklungen zu informieren und durch
unmittelbaren Kontakt zwischen Erzeugern und Verbrauchern das für die
neuen Rahmenbedingungen so wichtige Vertrauen aufzubauen und zu
vertiefen. Oberösterreich hat diese Entwicklungen im
Frischgemüsebereich von Anfang an mitgetragen und aktiv
weiterentwickelt. Die Gemüseregion Eferding hat seit dem EU-Beitritt im
Jahr 1995 nicht nur maßgeblich am IP-Programm innerhalb des ÖPUL
teilgenommen, die langjährigen Erfahrungen der Bauern dieser Region
haben ganz entscheidend zu einer erfolgreichen Umsetzung dieses für
unsere Umwelt bedeutenden Projektes beigetragen.
Angesichts der
bisherigen Erfolge bin ich äußerst zuversichtlich, dass die
oberösterreichischen Betriebe auch für die zukünftigen
Herausforderungen, die die EU-Erweiterung für den Binnenmarkt bringen
wird, bestens gerüstet sind. Funktionierende Strukturen im ländlichen
Raum, das große Fachwissen unserer Landwirte und die
Leistungsbereitschaft unserer Familienbetriebe sind Garanten für die
Versorgung der Märkte mit hochwertigen Produkten, die allen
Anforderungen genügen.
Als Lebensminister ist es mir sehr
wichtig, dass unsere Betriebe diesen neuen Herausforderungen gewachsen
sind und die agrarpolitischen Rahmenbedingungen alle Bemühungen um die
Aufrechterhaltung der heimischen Produktion unterstützen. Als
Lebensminister ist es mir sehr wichtig, dass unsere Betriebe diesen
neuen Herausforderungen gewachsen sind und die agrarpolitischen
Rahmenbedinungen alle Bemühungen um die Aufrechterhaltung der
heimischen Produktion unterstützen.
Ihr Josef Pröll Landwirtschaftsminister
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